Bischöfliches Dekret über die Wahl des Priesterrates

Nach Beratung im Bischofsrat über mein Anliegen, über kurz oder lang eine bessere Artikulierung zwischen der Versammlung der Dechanten und dem Priesterrat zu erreichen, habe ich beschlossen, dass der neue Priesterrat für eine Dauer von drei Jahren und nicht von sechs Jahren gewählt wird, wie dies in den am 1. Juni 2007 von meinem Vorgänger, Bischof Aloys Jousten, unterzeichneten Statuten des diözesanen Priesterrates vorgesehen war.

In den nächsten Monaten habe ich vor, sowohl in meinen Einzelgesprächen als auch bei meinen Besuchen in den Dekanaten Überlegungen anzuregen, damit der Priesterrat seinen Auftrag als Beratungsorgan bei der Leitung des Bistums bestmöglich wahrnehmen kann (lat. In regimine dioeceseos,  can. 495 § 1) und die Artikulierung zwischen der Versammlung der Dechanten und dem Priesterrat optimal funktioniert; denn beide Instanzen sind eine wertvolle Hilfe bei der Ausübung meines bischöflichen Dienstes an der Verkündigung des Evangeliums.

Nach Beratung mit dem Kollegium der Konsultoren (vgl. Statuten, Art. 20) bezeichne ich folgende Priester als Mitglieder der Wahlkommission: René Rouschop und Pascal Lecocq, Moderator bzw. Sekretär des scheidenden Rates, sowie Jean Bedin, Bistumskanzler. Die Kommission ist mit der baldigen Durchführung der Wahlen für den neuen Priesterrat beauftragt, damit dessen Mitglieder in Übereinstimmung mit der Satzung bis Mittwoch, 16. April 2014, Tag der Chrisammesse in unserem Bistum, feststehen.

Wie mein Vorgänger lenke ich die Aufmerksamkeit des Presbyteriums auf die Bedeutung der Vertretung im Priesterrat der Priester ausländischer Herkunft, die in unserem Bistum arbeiten. Bei ihrer Stimmabgabe sollten die Priester diesen Wunsch berücksichtigen.

Gegeben zu Lüttich, am 7. Januar 2014, Fest des hl. Raymund von Penafort.

 

+ Jean-Pierre Delville

Bischof von Lüttich

 

Mit der Gegenunterschrift unseres Generalvikars, Alphonse Borras